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Hot Tamale, Coca Cola und Windsor Rosinen

Wir haben den Greenville Aufenthalt mit einem nächtlichen Gewitter an den Ufern des Mississippi stehend beendet. Das positive an den Festivals hier, speziell nach Covid, ist dass sie nie voll sind. So auch hier in Greenville. Wir haben also gemütlich unsere Tamale gegessen (sehr lecker!), sind dreißigtausendmal dieselben Wege durch die Aussteller und Fressbuden gegangen und haben Blues Musik gehört. Das war tatsächlich ganz cool, denn es war eine 16 Jährige Musikerin dabei, die unglaublich auf ihrer Mundharmonika spielen konnte. Hut ab auch vor all den Musikern, die für kein vorhandenes Publikum spielen und trotzdem hoch motiviert sind, so wie hier!

 

Weiter ging es nach Vicksburg und wir haben einen schönen Tag in einer schöneren Stadt verbracht, was uns sehr gut tat nach den leeren und baufälligen Örtchen der letzten Tage. In Vicksburg haben entscheidende Schlachten im Bürgerkrieg stattgefunden und so sind wir mit dem Jeep durch einen Park gecruist, in dem etliche Denkmäler, Gedenktafeln, Erklärungen und sogar ein Panzerboot ausgestellt wurden. Sehr interessant und beeindruckend!

 

Als Ausgleich zu all dem "Gelese und Gelerne" sind wir auf alten Wegen (Natchez Trace) durch die Wälder gestreift, haben Cocktails in einer Rooftop-Bar mit Ausblick auf den Mississippi getrunken und sind in der Dunkelheit in einer privaten Führung mit den Geistern der ehemaligen Bewohner eines Haunted Hauses bekannt gemacht worden. Alles in allem ein Riesenspaß! Die Ruinen von Windsor (wenn ich müde war, habe ich auch gerne die Windsor Rosinen statt Ruinen draus gemacht, keine Ahnung warum...) haben wir 2012 mit Luis schon einmal besucht. Damals waren sie so eingewachsen, dass ich mit Gerrit geschimpft hatte, felsenfest davon überzeugt, dass man nicht mit einem Wohnmobil hätte hinfahren dürfen. Als wir damals wieder wegfahren wollten, brach ein Reisebus mit Touristen durchs Unterholz, parkte direkt vor der Ruine, Reisende hüpften heraus und Gerrit war gerettet, weil es offensichtlich trotz nicht vorhandenem Weg und Urwald erlaubt war zur Ruine zu fahren.

 

Achja, wir haben auch noch gelernt, dass der Sohn eines deutschen Einwanderers die erste Flaschenabfüllung von Coca Cola hier in Vicksburg realisiert hat. Natürlich schmeckte uns die Cola mit echtem Zucker (aus Mexiko importiert) aus einer Glasflasche besonders gut.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dorin (Freitag, 24 Oktober 2025 21:32)

    Whiskey U-Boot :-) I like!!

    Und den Mini Luis auch...;-)