Wir sind wieder zurück in Texas! Dieses Mal im Frühling und wir haben kurz, bevor wir wieder zu Campern geworden sind, noch einmal den Luxus eines Stadthotels in der Stadt genossen. Wir waren in San Antonio, sind den Riverwalk rauf und runter spaziert, haben gut gegessen, Cocktails getrunken und einen zu kalten Swimmingpool auf dem Dach ausprobiert.
Jetzt sind wir wieder mit Grobi vereint, haben unsere Vorräte aufgefüllt und uns auf den kurzen Weg nach Fredericksburg gemacht. Ich weiß, wir sind hier voll die Wiederholungstäter, aber uns hat einfach der Frühling hier gelockt. Und wir wurden auch wirklich belohnt: nicht nur hatten wir dieses Mal Musik und Getanze in Luckenbach, aber wir haben auch ein saftig grünes und blühendes Texas gesehen! Die ersten Blumenfelder waren in der Nähe von Fredericksburg und waren zwar nicht voller Bluebonnets - so wie eigentlich versprochen oder gedacht - sondern voller Mohn! Egal, ich konnte gar nicht genug bekommen von all den blühenden Wiesen, Spazierwegen mittendurch und Düften...
In Dallas angekommen, mussten wir erst einmal einen Wetterumschwung mitmachen (wer macht eigentlich jedes Mal die Sonne aus, wenn wir hier sind?!), uns wieder in unsere Pullis schwingen und so in Fort Worth die Longhorn Stiere und das ganze Cowboy- Gewusel erleben. Wir haben uns das übliche Rodeo gespart, weil hier gerade irgendwelche Meisterschaften stattfinden und die Tickets lächerlich teuer waren. Dann haben wir uns aber mit meiner ehemaligen Kollegin getroffen, die in Dallas lebt und die ich seit über 2 Jahren nicht mehr persönlich getroffen habe. Das war sehr schön und wir haben uns in der Folge gleich noch einmal abends zum Essen getroffen.
Wir haben gelernt, dass in Ennis - südlich-östlich von Dallas - die Bluebonnet Hochburg oder Hauptstadt oder nur gedachte Hauptstadt oder Ursprungsstadt, egal, ist. Nachdem wir diese Blumen in Fredericksburg nicht gesehen haben und das Wetter am Samstag echt mässig war, hatten wir dann aber am Sonntag mit allem Glück. Es gibt einen regelrechten Bluebonnet-Trail, den man abfahren kann. Auf verschiedenen, hauptsächlich privaten Grundstücken sieht man dann ganze Blumenfelder an blauen und roten Bluebonnets. Die Sonne brannte, wir fuhren offen, Blumen überall ... wunderschöner Tag! Allerdings fanden das auch viele andere Menschen und es fiel uns schwer, Fotos zu machen, ohne dass andere Menschen direkt im Bild standen oder hockten oder durchrannten. Wir haben es trotzdem geschafft und hatten jede Menge Spaß dabei. Ich hatte mir vorher in Luckenbach einen Hut gekauft und meine liebe Kollegin hat mir ein superschönes "Heart-of-Texas" Kettchen geschenkt, das ich gleich ausführen konnte. Außerdem habe ich mir Samen von den Bluebonnets gekauft, für die ich noch ein geeignetes Fleckchen zum Aussähen finden muss, aber das wird schon ;-).
Als Abschluss der letzten Woche haben wir gestern auf einer Ranch übernachtet, die Rinder und Pferde hat. Die Eigentümerin war recht gesprächig und geschäftig und wir haben uns für in zwei Tagen verabredet, um ihr bei bestimmten Farmtätigkeiten zu helfen. Bis dahin versuchen wir das nicht so gute Wetter mit Museen, Einkaufszentren und Herumdullern zu verbringen. Wir hatten in 2019 und 2020 schon viel in Dallas gesehen, aber eben noch nicht alles.

















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Dietmar-Udo Zey (Dienstag, 21 April 2026 16:47)
Ich dachte immer, dass eine Wurst per Fuß in den Darm gedrückt werden kann. Aber urig und praktisch die Wurstpresse!
Und ich dachte auch, dass in Texas T e x a n e r leben. Wer die sein sollten, oder was die sein sollten, war mir egal. Dass es aber so viel "Deutsches" gibt, ist vielleicht gesuchter Zufall - oder?
Weiter so!!!
D.-U. Z.
Lydia (Mittwoch, 22 April 2026 16:46)
Habt Ihr auch den Texas Two Step in Luckenbach getanzt?